150.000
Fördervolumen
2025 – 2027
Förderzeitraum
Kennzahl 3
Eine Win-win-Situation für Goldbekhaus und Theater Mär
Seit über 30 Jahren tourt das Theater Mär mit mobilen Stücken durch Kitas und Grundschulen, hatte jedoch bislang keinen festen Spielort. Nun hat es im soziokulturellen Goldbekhaus in Winterhude diesen besonderen Ort gefunden. Gemeinsam mit dem Stadtteilkulturzentrum wurde dort die erste Hamburger Kultur-WG gegründet. Das auf drei Jahre angelegte Pilotprojekt ist ein einzigartiger Schritt hin zu einer nachhaltigeren Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden und Stadtteilkulturzentren – und soll ein Vorbild für zukünftige Kultur-Kooperationen werden.
Die Kultur-WG Winterhude ermöglicht niedrigschwellige, generationenübergreifende und inklusive Theaterarbeit in enger Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen. Kitas, Schulen, Jugendclubs und Senioreneinrichtungen können mitwirken und erhalten Einblicke in die aufregende Welt des Theaters – vom Spiel über Bühnen- und Kostümbild bis hin zur Theatermusik. Die Ergebnisse werden jährlich professionell auf die Bühne gebracht.
- Themenschwerpunkt 1. Jahr: Helden und Heldinnen – „Super-Kräfte-Chaos”
- Muss man fliegen können – oder reicht es, mutig zu sein?
- Ist es heldenhaft, die Welt zu retten – oder manchmal einfach, jemanden zu trösten?
- Es geht um große Abenteuer und kleine Gesten, um laute und leise Gedanken und um die Frage, welche Superkräfte wir haben (wollen).
- Themenschwerpunkt 2. Jahr: Herkunft – "Wo ist Zuhause“ Ponti Pento. Die Abenteuer eines Pinguins auf der Suche nach seinen Wurzeln. Für dieses Schauspiel haben wir 150 Freikarten finanziert, um Kindern ihr erstes Theatererlebnis zu ermöglichen.
- Themenschwerpunkt 3. Jahr: „Ich sehe was, was Du nicht hörst“ – Inklusion
Für dieses innovative Konzept wurde die Kultur-WG Winterhude für den Deutschen Kulturförderpreis 2025 nominiert – eine besondere Anerkennung für gelebte Teilhabe und kreative Kooperation.

„Die Förderung durch die Dorit & Alexander Otto Stiftung und damit der Einzug des Theater Mär in das Goldbekhaus ist eine neue Art der Kooperation zwischen Soziokultur und freien Theatern. Dies ermöglicht eine Planungssicherheit, die der Kinderkultur bei uns langfristig eine stabile, der Kreativität freien Lauf lassende Perspektive bietet.“















