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First Aid Medical Center

Mobile Arztpraxen für Geflüchtete
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Inmitten der Flüchtlingskrise 2015–2016 haben wir gemeinsam mit einer Partnerinitiative zehn mobile Arztpraxen eingerichtet und mit moderner Dolmetschertechnik ausgestattet. So konnten geflüchtete Menschen schnell, bedarfsgerecht und sprachlich unterstützt medizinisch versorgt werden.

First Aid Medical Center

Mobile Arztpraxen für Geflüchtete

Inmitten der Flüchtlingskrise 2015–2016 haben wir gemeinsam mit einer Partnerinitiative zehn mobile Arztpraxen eingerichtet und mit moderner Dolmetschertechnik ausgestattet. So konnten geflüchtete Menschen schnell, bedarfsgerecht und sprachlich unterstützt medizinisch versorgt werden.

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Geld
1,0 Mio.
Fördervolumen
Sanduhr
2016
Förderzeitraum
Familie
800
versorgte Menschen

Unbürokratische Hilfe in einer Ausnahmesituation

Immer mehr Menschen flüchten vor Krieg und Gewalt, was ihre medizinische Versorgung am Zufluchtsort oft vor große Herausforderungen stellt. So eine Ausnahmesituation herrschte auch in den Jahren 2015 und 2016, als Hamburg viele Schutzsuchende aufnahm und schnelles, unbürokratisches Handeln gefragt war. Um diesen Menschen medizinisch zur Seite zu stehen, haben wir zehn mobile Arztpraxen für Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen bereitgestellt.

Verständnis trotz Sprachbarrieren

Für eine zielgerichtete medizinische Versorgung ist die Verständigung zwischen Patient und Arzt ganz entscheidend. Deshalb wurden die mobilen Arztpraxen nicht nur mit medizinischem Equipment, sondern auch mit einem innovativen IT-System ausgestattet: Über eine Live-Videoschaltung konnten innerhalb von Sekunden Dolmetscher in rund 50 Sprachen zugeschaltet werden – weltweit. So konnten Patienten und Ärzte trotz Sprachbarrieren miteinander sprechen – eine Erleichterung für beide Seiten.

Der erste dieser speziellen Versorgungscontainer (Refugee First Response Center) wurde als Prototyp in der Erstaufnahmeeinrichtung am Rugenbarg in Altona eingesetzt. Die Sprechstunden wurden durch engagierte Ärzte des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf durchgeführt und versorgten rund 800 Geflüchtete.

Ein Ort der Hoffnung – eine ausgezeichnete Gemeinschaftsleistung

Für dieses wegweisende Projekt wurden wir 2017 als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geehrt.

Und auch heute noch sind die mobilen Praxen im Einsatz: Sie helfen Geflüchteten aus der Ukraine – sowohl in Hamburg als auch direkt in Kiew – und leisten weiterhin einen wichtigen Beitrag, wo schnelle medizinische Hilfe gebraucht wird, beispielsweise in Jordanien oder auf Lesbos in Griechenland. Dieses Projekt wäre ohne das Engagement vieler Partner nicht möglich gewesen. Gemeinsam mit der avodaq AG, Cisco Systems, der MLOVE Foundation, SAVD Videodolmetschen GmbH, dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, dem Gesundheitsamt Altona, der Gesundheitsbehörde Hamburg und dem DRK-Kreisverband Hamburg Altona/Mitte haben wir gezeigt, was möglich ist, wenn viele mit einem Ziel zusammenwirken: Menschen in Not zu helfen.

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First Aid Medical Center

Fangdieckstr. 53, Hamburg

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