WWF

„Uganisha“ stammt aus dem ostafrikanischen Swahili und heißt auf Deutsch: gemeinsam Großes schaffen. In der Grenzregion von Tansania und Kenia engagiert sich der WWF mit Unterstützung der Dorit & Alexander Otto Stiftung nach diesem Motto durch ganzheitliche Konzepte und konkrete Projekte. Zum einen für den Schutz des Ökosystems rund um den Lake Natron, zum anderen für die Sicherung von Wildkorridoren. Durch diese sollen in der Grenzregion zwischen Kenia und Tansania Konflikte zwischen Mensch und Tier vermieden werden – ein wichtiger Beitrag zum Schutz bedrohter Arten und zur Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort.

WWF
Gemeinsam Großes schaffen
„Uganisha“ stammt aus dem ostafrikanischen Swahili und heißt auf Deutsch: gemeinsam Großes schaffen. In der Grenzregion von Tansania und Kenia engagiert sich der WWF mit Unterstützung der Dorit & Alexander Otto Stiftung nach diesem Motto durch ganzheitliche Konzepte und konkrete Projekte. Zum einen für den Schutz des Ökosystems rund um den Lake Natron, zum anderen für die Sicherung von Wildkorridoren. Durch diese sollen in der Grenzregion zwischen Kenia und Tansania Konflikte zwischen Mensch und Tier vermieden werden – ein wichtiger Beitrag zum Schutz bedrohter Arten und zur Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort.


Wichtiges Ökosystem Lake Natron bedroht
Der für zahlreiche Tierarten lebenswichtige Lake Natron ist durch großflächige landwirtschaftliche Nutzung der fruchtbaren Vulkanböden existenziell bedroht. Der WWF möchte unter Beteiligung von 42 Gemeinden ein rund 4.500 Quadratkilometer großes Schutzgebiet um den Lake Natron aufbauen. Es soll das größte Brutgebiet von Zwergflamingos in Ostafrika schützen und die natürlichen Ressourcen, die Wildtiere und das Ökosystem um den Lake Natron bewahren. Das neue Schutzgebiet wäre ein wichtiger Puzzlestein, um den geplanten „Mega-Korridor” zu schaffen, der die Schutzgebiete Serengeti und Kilimanjaro bis hin zu Amboseli und Tsavo miteinander verbindet.
Wo Menschen und Tiere aufeinander treffen
Immer öfter geraten Tiere in der Grenzregion von Kenia und Tansania bei ihren Wanderungen in tödliche Konflikte mit der indigenen Bevölkerung. Zäune versperren beispielsweise ihre angestammten Routen, weil immer mehr Menschen mehr Flächen landwirtschaftlich nutzen. Der WWF verfolgt gemeinsam mit den Menschen vor Ort und zahlreichen Partnern den Plan, die bestehenden acht nationalen Schutzgebiete in der Grenzregion von Kenia und Tansania miteinander zu verbinden und eine riesige, grenzüberschreitende nachhaltig genutzte Naturregion zu schaffen. Um Konflikte von Menschen und Tieren zu vermeiden, sollen zwischen diesen Schutzgebieten Wildkorridore entstehen.



„Die Förderung der Dorit & Alexander Otto Stiftung ist für das WWF-Tansaniaprogramm essenziell, denn gerade die mehrjährige Planungssicherheit hilft uns neben der Bewältigung operativer Herausforderungen auch, strategische Entwicklungen aktiv einzuleiten und nachhaltig umzusetzen.“









