WWF

Flussdelfine sind wichtige Indikatoren für gesunde Ökosysteme – doch ihr Lebensraum ist zunehmend bedroht. Der WWF engagiert sich deshalb in der SOUTH AMERICAN RIVER DOLPHIN INITIATIVE (SARDI). Wir fördern das Projekt seit 2023 und ermöglichen damit dem WWF und der SARDI-Initiative, die Lebensräume der Flussdelfine zu schützen und ihre direkten Bedrohungen gemeinsam mit der indigenen Bevölkerung entschieden anzugehen. Dies ist ein wertvoller Meilenstein zum Schutz des Orinoco- und Amazonasgebiets, einem der wichtigsten und artenreichsten Ökosysteme unserer Erde.

WWF
Lebensraum für Flussdelfine schützen
Flussdelfine sind wichtige Indikatoren für gesunde Ökosysteme – doch ihr Lebensraum ist zunehmend bedroht. Der WWF engagiert sich deshalb in der SOUTH AMERICAN RIVER DOLPHIN INITIATIVE (SARDI). Wir fördern das Projekt seit 2023 und ermöglichen damit dem WWF und der SARDI-Initiative, die Lebensräume der Flussdelfine zu schützen und ihre direkten Bedrohungen gemeinsam mit der indigenen Bevölkerung entschieden anzugehen. Dies ist ein wertvoller Meilenstein zum Schutz des Orinoco- und Amazonasgebiets, einem der wichtigsten und artenreichsten Ökosysteme unserer Erde.


Intelligente Wesen in Gefahr
Der Lebensraum der Flussdelfine wird durch Dämme, Quecksilber, Klimawandel und Überfischung massiv bedroht. Das WWF-Team und die SARDI-Initiative haben in den vergangenen Jahren in Brasilien, Bolivien, Peru, Ecuador und Kolumbien rund 100.000 Flusskilometer in über 100 Expeditionen bereist und über 35.000 Delfine registriert. Dabei wurden die Tiere untersucht und vermessen sowie mit Peilsendern versehen, um ihre Wanderungen und Lebensweise zu erforschen. „Wenn man einen Flussdelfin möglichst schonend fangen will, braucht man eine akribische Vorbereitung, ein bisschen Glück und viel Geduld – einmal sogar mehr als zwölf Stunden lang“, erklärt Roberto Maldonado vom WWF, der schon bei den allerersten Expeditionsfahrten dabei war.

Zusammenarbeit mit der indigenen Bevölkerung
Auch konkrete Maßnahmen wurden umgesetzt, so zum Beispiel ein Pilotprojekt mit Pingern an Fischernetzen. Pinger sind kleine Geräte, die akustische Signale aussenden, die die Delfine davon abhalten, den Fischernetzen zu nahe zu kommen. Das schützt nicht nur die Delfine selbst, sondern auch den Fang der lokalen Fischer und damit den Lebensunterhalt der Menschen. Erstmals wurde dazu eine Smartphone-App eingesetzt. Mit Hilfe der App können die Fischer Sichtungen melden und sich so auf einfache Weise stärker für den Schutz der Delfine engagieren.
Die Regierungen reagieren mit neuen Schonzeiten
Wichtig für den Schutz der Flussdelfine ist auch die nachhaltige Fischerei. Die Nationale Behörde für Aquakultur und Fischerei (AUNAP) führte in zwei Ramsar-Gebieten in Kolumbien neue Vorschriften ein, die eine Schonzeit zwischen dem 1. April und dem 30. Mai jeden Jahres vorsehen. In dieser Zeit darf nicht gefischt werden. Das sichert mittelfristig die Nahrungsressourcen für Flussdelfine.


„Ohne die mehrjährige Förderung des SARDI-Projekts durch die Dorit & Alexander Otto Stiftung könnten der WWF Deutschland und seine Netzwerkpartner ihre vielfältigen Aufgaben nicht erfüllen. Diese langfristige Unterstützung ist eine Alleinstellung im Flussdelfinschutz des WWF.“

















