Universitäres Herz- und Gefäßzentrum am UKE

Die Dorit & Alexander Otto Stiftung fördert seit vielen Jahren medizinische Forschung in Hamburg. Ein besonderes Beispiel dafür ist die Unterstützung eines Forschungsprojekts am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) aus dem Jahr 2014 unter der Leitung von Prof. Dr. Axel Larena-Avellaneda.
Universitäres Herz- und Gefäßzentrum am UKE
Unterstützung für Grundlagenforschung
Die Dorit & Alexander Otto Stiftung fördert seit vielen Jahren medizinische Forschung in Hamburg. Ein besonderes Beispiel dafür ist die Unterstützung eines Forschungsprojekts am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) aus dem Jahr 2014 unter der Leitung von Prof. Dr. Axel Larena-Avellaneda.

Im Mittelpunkt des Projekts stand ein körpereigener Botenstoff mit dem Namen Sphingosin-1-Phosphat (S1P). Dieser Stoff spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit unserer Blutgefäße. Ziel der Forschung war es, besser zu verstehen, welchen Einfluss S1P bei Gefäßerkrankungen hat – insbesondere bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), einer Erkrankung, bei der die Durchblutung der Beine eingeschränkt ist.
Die Forschungsergebnisse zeigten: Menschen mit bestimmten Gefäßerkrankungen haben im Blut geringere Mengen dieses Schutzstoffes als gesunde Personen. Nach einer medizinischen Behandlung, bei der die Durchblutung verbessert wurde, stiegen die S1P-Werte wieder an. Das deutet darauf hin, dass dieser Stoff ein wichtiger Hinweis auf den Zustand der Blutgefäße sein kann und künftig bei der Einschätzung von Gefäßerkrankungen helfen könnte.
Dank der finanziellen Unterstützung der Dorit & Alexander Otto Stiftung konnten notwendige Laborgeräte und Verbrauchsmaterialien angeschafft werden. Dadurch wurde die Grundlagenforschung überhaupt erst möglich. Gleichzeitig profitierten viele junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Rahmen des Projekts ihre Promotion erfolgreich abschließen konnten.
Die Förderung hatte damit eine nachhaltige Wirkung: Sie stärkte nicht nur die medizinische Forschung am UKE, sondern ermöglichte es dem Team, die Arbeiten auf diesem wichtigen Gebiet bis heute fortzuführen – zum Nutzen von Wissenschaft und zukünftigen Patientinnen und Patienten.