Hamburger Kunsthalle

In den Tiefen der Hamburger Kunsthalle ruhten seit rund 150 Jahren etwa 6.000 Münzen, Medaillen und Plaketten – wahre Zeitzeugen aus über 2.500 Jahren Geschichte und Kunstgeschichte. Wir konnten durch unsere Förderung dabei helfen, diesen großartigen Schatz im Rahmen eines Forschungsprojekts ans Tageslicht zu befördern. Jetzt ist der Münzschatz im Rahmen einer einzigartigen Skulpturen-Ausstellung in der Kunsthalle zu bestaunen.
Hamburger Kunsthalle
Münzschatz für alle zugänglich gemacht
In den Tiefen der Hamburger Kunsthalle ruhten seit rund 150 Jahren etwa 6.000 Münzen, Medaillen und Plaketten – wahre Zeitzeugen aus über 2.500 Jahren Geschichte und Kunstgeschichte. Wir konnten durch unsere Förderung dabei helfen, diesen großartigen Schatz im Rahmen eines Forschungsprojekts ans Tageslicht zu befördern. Jetzt ist der Münzschatz im Rahmen einer einzigartigen Skulpturen-Ausstellung in der Kunsthalle zu bestaunen.

Skulptural: Münzen aus vielen Epochen unserer Geschichte
Die Sammlung umfasst Münzen aus unterschiedlichsten Epochen, darunter byzantinische, mittelalterliche und neuzeitliche Exemplare sowie Hamburgische Kleinodien. Nachdem der gesamte numismatische Bestand untersucht, inventarisiert, restauriert und digitalisiert wurden, kann dieses außergewöhnliche Erbe endlich auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden – und das in einem attraktiven Rahmen. Mit der Ausstellung SKULPTURAL. Die neuen Galerien präsentiert die Hamburger Kunsthalle jetzt erstmals umfassend ihre Münz- und Skulpturensammlung in einer medien- und epochenübergreifenden Schau: Auf 1.500 m² entfaltet sich ein Parcours mit über 500 Skulpturen, Reliefs, Münzen, Plaketten, Gemälden sowie Raum- und Videoinstallationen aus 2.500 Jahren Kunstgeschichte in überraschenden Gegenüberstellungen – von der Antike bis zur Gegenwart, von der zweiten zur dritten Dimension, von Miniatur bis monumental.

„Nach der großartigen Unterstützung von Dorit und Alexander Otto bei der Modernisierung der Kunsthalle 2016 setzen sie sich nun erneut mit ihrer Stiftung für echte Museumsarbeit auf höchstem Niveau ein. Alexander Otto ist ein außergewöhnlich versierter Münzforscher, was die Zusammenarbeit mit ihm zu einem ganz besonderen Erlebnis macht.“
Ein besonderer Fokus gilt dem neu entdeckten Sammlungsschatz: den Kleinstskulpturen – »sculptures en miniature«, wie sie der erste Direktor Alfred Lichtwark nannte: Spitzenwerke der Münz-, Medaillen- und Reliefkunst aus Gold, Silber und Bronze. Diese Neuentdeckungen begegnen Meisterwerken aller Medien, so den überlebensgroßen Plastiken von Auguste Rodin oder Aristide Maillol, antike Porträts treten in Dialog mit zeitgenössischer Fotografie, Reliefs von Käthe Kollwitz mit Körperabgüssen der 1960er Jahre und Videoarbeiten unter anderem von Marina Abramović.
Die Präsentation baut auf dem Forschungsprojekt »Von der zweiten zur dritten Dimension« auf, in dem rund 6.000 Münzen, Medaillen und Plaketten erstmals gesichtet, restauriert, digitalisiert und in ihren Kontexten erforscht werden. Ermöglicht wurden Erforschung und Präsentation durch unsere Stiftung.


„Schon als Kind haben mich Münzen aus verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte fasziniert. Ich freue mich auch deshalb sehr, dass wir dabei helfen konnten, den Münzschatz der Hamburger Kunsthalle im Rahmen einer großartigen Skulpturen-Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.“
Kuratorin Dr. Annabelle Görgen-Lammers stellt die faszinierende Ausstellung „SKULPTURAL. Die neuen Galerien“ vor, die noch bis April 2027 in der Hamburger Kunsthalle zu bewundern ist. Alexander Otto freut sich, dass Münzen in dieser Ausstellung erstmals ganz anders präsentiert werden.















