Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg

Die Sonderausstellung in der BallinStadt nimmt Kinder und Familien vom 31.03.2026 bis 31.01.2027 mit auf eine spannende Reise rund um die Welt. An interaktiven Stationen stehen Spiel, Spaß und Wissen im Mittelpunkt und vermitteln altersgerecht Themen wie Migration, kulturelle Vielfalt und globale Zusammenhänge.


Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg
Auf Weltreise mit der Maus
Die Sonderausstellung in der BallinStadt nimmt Kinder und Familien vom 31.03.2026 bis 31.01.2027 mit auf eine spannende Reise rund um die Welt. An interaktiven Stationen stehen Spiel, Spaß und Wissen im Mittelpunkt und vermitteln altersgerecht Themen wie Migration, kulturelle Vielfalt und globale Zusammenhänge.

Die interaktive Mitmach-Ausstellung richtet sich vor allem an Kinder und Familien. Mit den beliebten Figuren Maus, Elefant und Ente aus der „Sendung mit der Maus“ werden komplexe Themen wie Migration spielerisch vermittelt. Fragen nach Herkunft, Bewegung und Zusammenleben stehen dabei im Mittelpunkt – und werden in einer Sprache erklärt, die Neugier weckt und Verständnis schafft.
Wieviel Sprachen gibt es auf der Welt?
Kann der Mensch so schnell reisen wie das Licht?
Und ist der kürzeste Weg eigentlich immer der schnellste?
Das sind Fragen, auf die es bei der „Weltreise mit der Maus“ eine Antwort gibt.
Die Ausstellung bietet Kindern darüber hinaus die Möglichkeit, spielerisch und niedrigschwellig Hintergründe und Ursachen von Migration besser zu verstehen und globale Zusammenhänge zu begreifen.
Bildung ist der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und sozialem Zusammenhalt. Die Dorit & Alexander Otto Stiftung setzt sich deshalb gezielt dafür ein, jungen Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft Zugänge zu Wissen, Kultur und Bildung zu eröffnen. Mit der Unterstützung der Sonderausstellung „Auf Weltreise mit der Maus“ im Auswanderermuseum Hamburg wird dieses Engagement auf besondere Weise sichtbar.
Um sicherzustellen, dass auch Kinder und Jugendliche, deren Familien sich einen Museumsbesuch sonst nicht leisten könnten, an diesem Bildungsangebot teilhaben können, ist die Finanzierung von kostenlosen Eintrittskarten für Schulklassen aus sozial benachteiligten Stadtteilen ein weiterer Bestandteil der Ausstellungsförderung.

Hamburg als „Tor zur Welt“
Angst vor politischer oder religiöser Verfolgung, Armut und Hunger – das sind die häufigsten Gründe dafür, dass Menschen ihre Heimat verlassen, gestern wie heute. Im 19. und 20. Jahrhundert war Hamburg einer der bedeutendsten Ausreiseorte Europas. Allein zwischen 1850 und 1934 emigrierten über den Hafen 5,2 Millionen Menschen, zumeist in die Vereinigten Staaten von Amerika.
Zwischen 1901 und 1907 errichtete der Reeder Albert Ballin auf der Elbinsel Veddel eigens für Auswanderer eine aus mehr als 30 Gebäuden bestehende Zufluchtsstätte, die „Auswandererstadt“. Sie konnte bis zu 5.000 Menschen beherbergen. In den rekonstruierten Hallen informiert heute das Auswanderermuseum BallinStadt über ihr Schicksal und die Geschichte der Migration weltweit und erinnert damit an die rund fünf Millionen Menschen, die über den Hamburger Hafen Europa verließen.
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