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Atelier Freistil für behinderte und nicht behinderte Künstler

 

Anlässlich ihrer Auszeichnung mit dem Montblanc Awards hat die Stiftung ein Preisgeld von EUR 15.000 erhalten und in gleicher Höhe das "Atelier Freistil" der Leben mit Behinderungen Hamburg Sozialeinrichtungen GmbH in Hausbruch unterstützt. In dem 2010 von den Elbe-Werkstätten und "Leben mit Behinderung Hamburg" gemeinsam eröffneten Atelier finden 37 Künstler mit geistigen, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen nicht nur Raum, ihre kreativen Fähigkeiten auszuleben, sondern auch einen festen Arbeitsplatz in der Tagesstätte oder in der Werkstatt. Gleichzeitig ist das Atelier ein Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Behinderung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einem inklusiven Miteinander von Kunstinteressierten.

 

 

 

 

Reitplatz für behinderte Menschen

 

Für den Kauf einer Weide mit Paddock und Reitplatz im Rahmen des Erwerbs eines Anwesens erhielt der Verein Herman Jülich Werkgemeinschaft e.V. eine Zusage über EUR 125.000. Es handelt sich dabei um eine Anschlussforderung des Wohnprojekts "LebensOrt Wulfsdorf" des Vereins "Die Robben" südlich von Ahrensburg. Hier finden junge Erwachsene mit überwiegend geistiger und mehrfacher Behinderung ein Zuhause und Beschäftigungsmöglichkeiten in unterschiedlichen, ihren individuellen Fähigkeiten angepassten Arbeitsbereichen. Der Reitplatz erweitert das Freizeitangebot der Bewohnerinnen und Bewohner und der Umgang mit den Pferden hat zugleich therapeutischen Charakter. Die Förderzusage steht unter der Voraussetzung, dass die Gesamtfinanzierung für den Erwerb des Anwesens gesichert ist. Da im Jahr 2015 diese Bedingung nicht eingetreten ist, hat die Stiftung in Höhe der Zusage eine zweckgebundene Rücklage gebildet.

   

 

 

 

Refugium und Integrationsangebote für Flüchtlingsfrauen und -kinder

 

Der Hamburger Verein alma terra e.V. betreibt in der Flüchtlingserstaufnahmeeinrichtung Schnackenburgsallee die "Kultur Oase". Dabei handelt es sich um ein Kulturprogramm ausschließlich für Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder, das in wohnlichen Kuppelzelten angeboten wird. Hier finden sie nicht nur einen geschützten Rückzugsort, um Ruhe und Kraft zu schöpfen. Darüber hinaus laden Deutsch-Kurse, Workshops und Vorträge die Geflüchteten ein, gemeinsam zu lernen, zu kommunizieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Zelte werden von ehrenamtlichen Mitgliedern an fünf Tagen in der Woche betreut. Für eine einwandfreie Kommunikation sorgen Übersetzerinnen der jeweiligen Landessprachen. Dies ist der erste Schritt zur Integration und soll den Start in Hamburg erleichtern. Die Zelteinrichtung sowie die Integrationsangebote ermöglicht die Dorit & Alexander Otto-Stiftung.

 

 

 

 

Zehn Medizincontainer für Flüchtlingsversorgung

 

Die gesundheitliche Versorgung der Flüchtlinge stellt die Stadt Hamburg inklusive ihrer medizinischen Einrichtungen vor eine große Herausforderung. Um die Lage vor Ort kurzfristig zu verbessern, stattete die Dorit & Alexander Otto-Stiftung Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen mit zehn Medizincontainern aus. Diese speziell ausgestatteten Container (Refugee First Response Center) verfügen neben der einfachen medizinischen Ausstattung (u.a. Behandlungsliege, Medizinschrank, Wartebereich) über einen schnellen und hochflexiblen Dolmetscherdienst mit Bild und Ton. Durch diese Technik sind die Ärztinnen und Ärzte vor Ort in der Lage, an zwei Plätzen im Container gleichzeitig Dolmetscher für etwa 50 verschiedene Sprachen direkt per Live-Videoübersetzung in die Sprechstunde einzubinden. Eingeschlossen in die Förderung sind auch zehn Container, die als Warteraum genutzt werden.
Der erste gefertigte, voll ausgestattete Container wurde als Prototyp erfolgreich in der Erstaufnahmeeinrichtung am Rugenbarg in Altona eingesetzt. Die Einrichtung steht unter der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes, welches das Projekt ebenfalls unterstützt. Der Container wird in der Einrichtung im Rahmen der durch das Gesundheitsamt Altona organisierten allgemeinmedizinischen Sprechstunden genutzt. Ärztinnen und Ärzte des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf führen die Sprechstunden zur medizinischen Versorgung der rund 800 Flüchtlinge vor Ort durch.
Das Flüchtlingsprojekt ist eine Hamburger Partnerschaftsinitiative der Dorit & Alexander Otto Stiftung, avodaq AG, Cisco Systems, MLOVE Foundation, SAVD Videodolmetschen GmbH, dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, dem Gesundheitsamt Altona, der Gesundheitsbehörde Hamburg und dem DRK-Kreisverband Hamburg Altona/Mitte. Das Projekt wurde 2017 im Rahmen des unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehenden Bundeswettbewerbs als "Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen" prämiert.

 

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Unterstützung der Erforschung von Kinderdemenz

 

Die NCL-Krankheit (Neuronale Ceroid Lipofuszinose, auch "Kinderdemenz") ist noch verhältnismäßig unbekannt. Daher ist die Erforschung ihrer Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten enorm wichtig. Die Dorit und Alexander Otto Stiftung und die NCL-Stiftung ermöglichen mit der Schaffung einer Doktorandenstelle die Aufklärung der Zusammenhänge zwischen Kinderdemenz und Altersdemenz ("Alzheimer").
Die Forschergruppe um Dr. Guido Hermey am Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg hat herausgefunden, dass das NCL-Protein CLN3 mit einem anderen Membranprotein interagiert, das bisher nur im Zusammenhang mit Altersdemenzen bekannt war. Die nun mit Unterstützung der beiden Stiftungen startende Doktorarbeit soll diese Wechselwirkung erforschen und neue Erkenntnisse liefern, die in der klinischen Praxis angewendet werden und eine medizinische Therapie ermöglichen sollen.

 

 

 

 

Anschaffung eines Mikrotoms und einer PCR-Maschine für Blutgefäßuntersuchungen

 

Die Untersuchungen von gesunden sowie erkrankten Blutgefäßen durch gewebetechnische und molekularbiologische Methoden bilden den Grundstein der medizinischen Forschung, um neue Therapien zur Bekämpfung von Gefäßkrankheiten zu entwickeln. Durch die großzügige Unterstützung der Dorit & Alexander Otto Stiftung konnte das Labor der Gefäßmedizin am Universitären Herzzentrum (UHZ) nun mit einem modernen Mikrotom ausgestattet werden, mittels dem hochqualitative Gewebeschnitte für mikroskopische Analysen vorgenommen werden. Zudem konnte eine sogenannte PCR-Maschine angeschafft werden, die es den Forschern ermöglicht, zelluläre Bestandteile (Nukleinsäuren) zu identifizieren, die speziell in erkrankten Gefäßen eine Rolle spielen und sich somit als mögliche Angriffspunkte für neue Medikamente eignen.

 

 

 

 

Flüchtlingsfonds für ehrenamtliche Helfer

 

Zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements gegenüber Flüchtlingen hat die Stiftung zusammen mit anderen Stiftungen einen Hilfsfonds gegründet und hierfür EUR 10.000 aufgewendet. Der Hilfsfonds ist bei der Bürgerstiftung Hamburg angesiedelt und hat das Ziel, unbürokratisch und schnell Menschen bei der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe zu unterstützten, ihre Arbeit wertzuschätzen und sie zu motivieren.

 

Weitere Informationen:

» Abendblatt, 27.3.2015: Hamburger Stiftungen gründen Fonds für Flüchtlingshilfe (PDF)

 

 

 

 

Anschaffung von Kücheneinrichtungen für das Wohnprojekt des "Die Robben e.V."

 

Der Verein "Die Robben" hat südlich von Ahrensburg den "LebensOrt Wulfsdorf" gegründet. Er befindet sich mitten in den generationenübergreifenden Wohnprojekten "Allmende" und "Wilde Rosen" und gibt jungen Erwachsenen mit überwiegend geistiger und mehrfacher Behinderung ein Zuhause. In drei neuen Wohnhäusern entstehen 37 Wohnungen. Die Dorit & Alexander Otto Stiftung hat die Anschaffung von zwei Küchen ermöglicht.

 

Die Bewohner finden in Wulfsdorf gleichzeitig Beschäftigungsmöglichkeiten, in unterschiedlichen, ihren individuellen Fähigkeiten angepassten Arbeitsbereichen: so beispielsweise in einer Fördergruppe, einer Textilwerkstatt und eine Küche mit Café. Eine "Grüne Werkstatt", eine "Reitwerkstatt" und eine weitere Fördergruppe befinden sich zudem im Aufbau.

 

Die Koordinierungsstelle für Soziale Hilfen in Rendsburg hat dem "LebensOrt Wulfsdorf" den Status eines Modellprojektes verliehen und für den Paritätischen Wohlfahrtsverband Schleswig Holstein ist es ein Referenzprojekt für Inklusion. Die Entwicklung des Projektes "LebensOrt Wulfsdorf" wird durch die Universität Witten wissenschaftlich begleitet.

 

Weitere Informationen:

» www.dierobben.de

 

 

 

 

Anschaffung einer OP-Feld-Kamera für das Universitäre Herzzentrum Hamburg

 

Die Bilddokumentation herzchirurgischer Operationen wird immer wichtiger. Sie hilft der Qualitätssicherung genauso wie der Ausbildung durch die Übertragung von Operationen in hoher Qualität zu Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen. Die Dorit & Alexander Otto Stiftung hat dem Universitären Herzzentrum Hamburg deshalb die Anschaffung einer OP-Feld-Kamera ermöglicht. Sie entspricht in ihrer Größe und Form einem kleinen Endoskop. Sie ist steril und damit patientensicher und kommt direkt bei der Operation zum Einsatz. Sie ermöglicht die Darstellung des Operationsgebiets auch bei minimal invasiven Eingriffen, ohne das Sichtfeld des Operateurs einzuschränken.

 

Weitere Informationen:

» www.uhz.de

 

 

 

 

Pflegekraft für Hände für Kinder e.V.

 

Der Verein "Hände für Kinder e.V." bietet Familien mit schwerstbehinderten Kindern Unterstützung. Die meisten Kinder werden von der eigenen Familie liebevoll zu Hause betreut. Eine Aufgabe, die rund um die Uhr zu bewältigen ist. Im vereinseigenen Kupferhof in Hamburg-Wohldorf umsorgt ein Pflegeteam mehrere Tage diese Kinder. Damit finden die Familien Zeit, sich um die Geschwisterkinder und sich selbst zu kümmern. Auf Wunsch bleiben sie auch und tauschen sich mit anderen Familien und den Therapeuten aus. Damit schließt der Verein eine Versorgungslücke, denn eine Kurzzeit-Unterbringung für schwerstbehinderte, aber nicht akut lebensbedrohlich erkrankte Kinder gibt es noch nicht. Die Dorit & Alexander Otto Stiftung hat für zwei Jahre die Finanzierung einer Pflegekraft im Kupferhof übernommen.

 

Weitere Informationen:

» www.haendefuerkinder.de

 

 

 

 

Förderung eines Forschungsprojekts am UKE-Herzzentrum

 

Fortschritte in der Herzchirurgie und der Kardiologie ermöglichen es, bei immer mehr Patienten undichte Mitralklappen zu rekonstruieren oder zu behandeln. Mit der Einführung der dreidimensionalen Echokardiographie ist es möglich, die anatomischen Bestandteile der Mitralklappe akkurat zu erkennen. Mit einer Studie will das Universitäre Herzzentrum Hamburg die dafür notwendigen Parameter optimieren, um die Therapieauswahl weiter zu verbessern und den Behandlungserfolg genauer vorhersagen zu können. Zudem soll eine klinische Studie vorbereitet werden, die verschiedene Behandlungsalternativen vergleicht. Die Durchführung der Studie wurde von der Dorit & Alexander Otto Stiftung im Jahr 2012 durch die Finanzierung einer medizinischen Fachangestellten und der notwendigen Hard- und Software unterstützt.

 

 

 

 

 

Auto für die Sternbrücke

 

Das Kinderhospiz Sternenbrücke bietet als erstes stationäres Kinderhospiz einen ambulanten Pflegedienst an, der sich in der Häuslichkeit ausschließlich an lebensbegrenzt erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 27 Jahren richtet. Im Großraum Hamburg werden die betroffenen Familien im Rahmen der umfassenden palliativ-pflegerischen Begleitung betreut. Die Dorit & Alexander Otto Stiftung ermöglichte hierfür im Jahr 2012 die Anschaffung eines PKW.

 

Weitere Informationen:

» Kinder-Hospiz Sternbrücke

 

 

 

 

Traditionelle Chinesische Medizin

 

Die Stiftung fördert weiterhin die Ambulanz für traditionelle Chinesische Medizin am Mammazentrum des Jerusalem Krankenhauses in Hamburg. Dabei wird Brustkrebspatientinnen eine kombinierte Therapie angeboten, indem die Schulmedizin in Abstimmung mit den behandelnden Ärzten durch Methoden der traditionellen Chinesischen Medizin unterstützt wird. Die Behandlungsergebnisse werden durch eine Beobachtungsstudie am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Charité in Berlin wissenschaftlich begleitet. Die Stiftung hat hierfür insgesamt EUR 90.956,21 einschließlich Miete und Ausstattung der Räume eingesetzt.

 

Weitere Informationen:

» Pressemitteilung vom 03.03.2011 (PDF)

» Hamburger Abendblatt, 04.03.2011: TCM bei Brustkrebs

» Alstertal-Magazin, Herbst 2011: Brustkrebs - Heilung unterstützen

» Die Welt, 04.11.2012: Neue Behandlungswege

» TCM-Ambulanz im Mammazentrum Hamburg

» 100 Jahre Krankenhaus Jerusalem wird gefeiert

» Hamburger Abendblatt, 26.10.2013: Gespür für Energie (PDF)

» Pressemitteilung vom 12.02.2014 (PDF)

» Health & Care Management, 13.02.2014: Mammazentrum Hamburg baut integrative Onkologie aus

 

 

 

 

Ein Echogerät für die Kinderstation

 

Die Dorit & Alexander Otto Stiftung unterstützte im Jahr 2011 mit 50.000 Euro die Anschaffung eines hochmodernen und portablen Ultraschallgerätes für das Universitäre Herzzentrum Hamburg. Es verfügt über spezielle Messprogramme, wie sie insbesondere in der Kinderherzmedizin benötigt werden, und kann aufgrund der geringen Abmessungen flexibel überall dort eingesetzt werden, wo es gerade gebraucht wird - etwa im Perinatalzentrum oder auf der Neugeborenenintensivstation.

 

Weitere Informationen:

» Die Welt, 19.06.2011: Das ging ans Herz

» Universitäres Herzzentrum Hamburg