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Modernisierung des Staatlichen Museum Schwerin

 

Die Dorit & Alexander Otto Stiftung fördert die Modernisierung des Staatlichen Museum Schwerin durch eine umfängliche Sachspende in Form der Planungsleistungen und Umbaumaßnahmen. Dabei fließt die bei der Modernisierung der Hamburger Kunsthalle gewonnene Expertise ein, denn auch hier wird die ECE die Bau- und Planungsleistungen erbringen.

 

Folgende Modernisierungsmaßnahmen sind nach jetzigem Stand vorgesehen:

  • Die Neugestaltung des Haupteingangs und der Foyers im Ober- und Erdgeschoss.
  • Die Modernisierung der Besucherbereiche wie insbesondere Kasse, Bookshop und Café.
  • Die Gewinnung von zusätzlichen Ausstellungsflächen durch die Umwandlung von Depotflächen.
  • Die Erstellung eines neuen Treppenhauses im nordöstlichen Museumsbereich und damit die Schaffung eines übersichtlichen Ausstellungsrundgangs.
  • Die gestalterische Aufwertung der Außenanlagen im Bereich des Haupteingangs.

 

"Ich habe das Museum häufig besucht, weil ich ein großer Verehrer der Holländischen Meister bin und ihnen hier sehr viel Raum gewidmet wird. Dabei ist mir aufgefallen, dass verschiedene Ausstellungsbereiche nicht mehr der Bedeutung des Museums gerecht werden. Deshalb freue ich mich, gemeinsam mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern das Museum aufzuwerten, um damit das Kunsterlebnis zu verbessern und die Besucherzahlen zu steigern", so Alexander Otto.

 

"Das Staatliche Museum zählt zu den größten Attraktionen unserer Landeshauptstadt Schwerin. Unser gemeinsames Ziel ist, dass dieses Museum in den nächsten Jahren noch attraktiver wird und noch mehr Besucherinnen und Besucher anzieht. Wir freuen uns sehr, dass uns die Dorit & Alexander Otto Stiftung mit einer großzügigen Spende auf diesem Weg unterstützt", erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der feierlichen Unterzeichnung im Oudry-Saal des Museums.

 

Die Modernisierungsarbeiten können voraussichtlich im Herbst 2021 beginnen. Die Fertigstellung wäre dann für Frühjahr 2023 vorzusehen.

 

Die Sammlungen des Staatlichen Museums Schwerin umfassen heute weit mehr als 100.000 Kunstwerke, darunter Gemälde, Plastiken, Münzen, Waffen, kunsthandwerkliche Arbeiten, Möbel sowie moderne Objekte und Installationen. Neben der Kernsammlung Alter Kunst liegt ein besonderer Fokus auf der zeitgenössischen Kunst. Das Staatliche Museum Schwerin bewahrt, pflegt, erforscht und präsentiert Kunstschätze internationalen Ranges von der Antike bis zur Gegenwart. Im Auftrag von Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin (1823-1883) wurde der Museumsneubau 1882 eröffnet. Der Architekt Hermann Willebrand (1816-1899), ein Schüler Friedrich August Stülers, entwarf den damals technisch wegweisenden Museumsneubau nach modernsten Gesichtspunkten. Das Museum gehört zur oberen Landesbehörde Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, die die staatlichen Kunstsammlungen des Landes betreut. Direkt am Schweriner See und am Alten Garten gelegen, prägt das Museum - gemeinsam mit dem Schweriner Schloss, dem Staatstheater, der Staatskanzlei und dem Alten Palais - einen der wenigen komplett erhaltenen historistischen Plätze in Deutschland.

 

 

 

 

Unterstützung für Künstlerinnen und Künstler in Hamburg während der Corona-Krise

 

Unter dem Motto »Kunst kennt keinen Shutdown« unterstützt die Dorit und Alexander Otto Stiftung einen von der Hamburgischen Kulturstiftung initiierten Hilfsfonds, um freie Künstlerinnen und Künstler in Hamburg zu unterstützen, die aufgrund der Corona-Krise nicht arbeiten können. Von den nicht absehbaren Auswirkungen des Coronavirus sind viele von ihnen existenziell betroffen: Durch die Absage von Veranstaltungen und Schließung von Kultureinrichtungen ist ihnen von einem Tag auf den anderen ihr Einkommen weggebrochen. Mehr als 400.000 Euro sind durch die Zusagen von Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen bereits zusammengekommen.

 

Wer helfen möchte, kann unter dem Stichwort »Hilfsfonds« an die Hamburgische Kulturstiftung spenden (Spendenkonto: Hamburgische Kulturstiftung, IBAN: DE24 2012 0000 0052 7570 28, Stichwort: »Hilfsfonds«).

 

 

 

 

Die Modernisierung der Hamburger Kunsthalle

 

Nach nur 17 Monaten Bauzeit wurde die Kunsthalle am 30.04.2016 nach umfassender Modernisierung feierlich wiedereröffnet. Ziel der Modernisierung war es, die Kunsthalle für Besucher attraktiver zu machen und die Strahlkraft des Museums über die Stadt Hamburg hinaus zu erhöhen. Das ist eindrucksvoll gelungen: Durch moderne Technik sowie neue Wand- und Bodengestaltungen kommt die Kunst jetzt deutlich besser zur Geltung und die Aufenthaltsqualität wurde erhöht. Ein besonderes Highlight ist das neu gestaltete, zentrale Eingangsfoyer, das mit seiner Großzügigkeit bereits beim Betreten Freude auf den Museumsbesuch weckt. Die Dorit & Alexander Otto Stiftung hat die Modernisierung mit einer Förderung von 15 Millionen Euro möglich gemacht. Diese Sachspende an die Kunsthalle umfasste sämtliche Planungsleistungen und Baumaßnahmen. Die ECE, ein Hamburger Immobilienunternehmen von Alexander Otto, war Projektsteuerer und hat gemeinsam mit der Kunsthalle und den beteiligten Behörden die Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen geplant. Stiftungsengagement des Ehepaars Dorit und Alexander Otto und ECE-Immobilienkompetenz gingen somit Hand in Hand. Von der Spendenzusage ging zugleich der Impuls aus, dass die Stadt das zentrale Gemälde- und Skulpturendepots saniert und die Außenanlagen neu und barrierefrei gestaltet hat. Somit ist die Modernisierung auch ein Best-practice-Beispiel für eine gelungene Public-Private-Partnership.

 

Die Modernisierung beinhaltete u.a.:

  • Die Reaktivierung des ursprünglichen Haupteingangs am Gründungsbau mit einem großzügigen, repräsentativen Entrée und der Wiederherstellung des historischen Arkadenraums mit barrierefreier, gläserner Aufzuganlage
  • die Zentralisierung aller Serviceeinrichtungen im neuen Eingangsfoyer
  • eine attraktive Gestaltung und Aufwertung der Sammlungs- und Veranstaltungsräume mit einem chronologischen Rundgang
  • ein leichteres Zurechtfinden im Museum durch ein Wegeleitsystem
  • die Inszenierung der Kunst durch modernste Lichttechnik
  • die Sanierung des Gemälde- und Skulpturendepots
  • eine umfassende energetische Gebäudesanierung
  • einen neuen, behutsam integrierten Verwaltungsanbau mit Restaurationswerkstätten
  • die Schaffung eines neuen Veranstaltungsraums für 400 Personen, der auch extern anmietbar ist – der Werner-Otto-Saal
  • die Renovierung des traditionsreichen Café Liebermann
  • die Neugestaltung der Außenanlagen.

 

Weitere Informationen:

» Stimmen zum Modernisierungsprojekt

» Video - Neuer Rahmen für die Kunst

 

 

 

 

Kunstausstellung im Staatlichen Museum Schwerin

 

Vom 7. Juli 2017 bis 15. Oktober 2017 fand im Staatlichen Museum Schwerin die Ausstellung "Die Menagerie der Medusa" statt, welche die Stiftung gefördert hat. Die Ausstellung zeigte erstmalig Otto Marseus van Schrieck, den Erfinder des "Waldbodenstilllebens", im Kontext seiner Zeitgenossen. Die Ausstellung machte die vergessene Verbindung der Kunst mit der damaligen Wissenschaft erkennbar. Die Stiftung hat die Ausstellung gefördert.

 

 

 

 

Kunstkurse für Schüler durch die LichtwarkSchule

 

Die LichtwarkSchule kooperiert in Hamburg mit acht Schulen in sozial schwachen Stadtteilen. Jede Schule unterhält fünf altersgerechte Gruppen mit jeweils bis zu zwölf Kindern aus je zwei Jahrgangsstufen, die in Kunstkursen im Anschluss an die Schule ihre Fähigkeiten ausweiten und neue Kunstpraktiken erlernen. Hoch ist dabei auch die Zahl von Migrantenkindern. Hamburger Künstler mit akademischer Ausbildung und pädagogischen Fähigkeiten schulen die Kinder. Beteiligt an den Kursen sind auch Kunsttherapeuten, die aus den Werken erkennen, wenn Kinder Sorgen oder Ängste haben. Die Arbeiten werden einmal im Jahr in einem Hamburger Museum der Öffentlichkeit präsentiert. Das Ziel der Kunstkurse besteht darin, Kinder noch stärker an die Kunst heranzuführen und sie dabei eigene Ideen auch in der Gemeinschaft ausleben zu lassen. Die Dorit & Alexander Otto Stiftung unterstützt dieses Projekt.

 

 

 

 

Comicprojekt der Jugendhilfeeinrichtung "Kids"

 

Bei dem Comicprojekt der Jugendhilfeeinrichtung "Kids" in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs handelt es sich um Workshops, bei denen die Freude am Zeichnen und Erzählen im Vordergrund steht. Die Jugendlichen können durch die Kombination von Zeichnen und Schreiben ihre persönliche Hamburg-Geschichte erzählen. Das Angebot richtet sich an 14 - 18jährige, um sie für Kulturprojekte zu begeistern und zu erreichen. Die Dorit & Alexander Otto Stiftung fördert dieses Projekt.

 

 

 

 

Kunstausstellung in der Kirche St. Katharinen

 

Vom 27. Mai bis zum 22. Juli 2018 hat das Kunstprojekt "HINSEHEN. HINHÖREN" in der Hauptkirche St. Katharinen stattgefunden. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern, der Katholischen Akademie Hamburg und der gemeinnützigen GmbH Circles aus Berlin, wurde eine ökumenische Ausstellung organisiert. Insgesamt haben 25 national und international renommierte Künstler in fünf Hamburger Kirchen ihre Kunst zur Schau gestellt und die Kirchen zu einem Ausstellungsort für Kunst gemacht. Das Projekt hat der Hauptkirche nicht nur einen Besucherandrang beschert, sondern unter den Beteiligten und Besuchern zu interessanten Gesprächen über Kunst und Kirche, Kreativität und Glaube geführt. Dieses Projekt wurde von der Dorit & Alexander Otto Stiftung gefördert.

 

 

 

 

Kunst zur Behandlung von Demenzkranken

 

Das Projekt "Licht im Dunkeln - Kunst für Demenzkranke" der Stiftung Kulturglück wurde gefördert. Diese Hamburger Stiftung setzt auf die unterstützende Rolle von Kunst und Kultur im Heilungsprozess für verschiedene Krankheitsbilder wie u. a. psychischen und physischen Störungen durch Förderung von Ausdruck, Kommunikation, Selbstwahrnehmung und Persönlichkeitsentwicklung. In Kooperation mit der Hamburger Kunsthallte soll diesen Menschen Kunst vermittelt werden und den Betreuungspersonen ein neuer Zugang zum kranken Angehörigen ermöglicht werden. Die Erfahrungen und Ergebnisse des Projektes sollen wissenschaftlich begleitet und ausgewertet werden, um Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Programme zu liefern und den Austausch mit ähnlichen Institutionen zu fördern.

 

 

 

 

Hauptkirche St. Katharinen wieder eröffnet

 

Die umfangreiche Sanierung der Hamburger Hauptkirche St. Katharinen wurde durch die Dorit & Alexander Otto Stiftung maßgeblich gefördert. So finanzierte die Stiftung unter anderem den neuen Backstein-Fußboden. Am 2. Dezember 2012 wurde die Kirche nach fünf Jahren Sanierung und anderthalb Jahren Schließung des Kirchenraums durch Bischöfin Kirsten Fehrs und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann wiedereröffnet. Als Kirche der HafenCity kommt St. Katharinen eine besondere Bedeutung beim Zusammenwachsen der Hamburger Innenstadt mit dem neuen Stadtteil zu.

 

Weitere Informationen:

» Hauptkirche St. Katharinen